Tennislehrer Trainingsformen

Trainingsmöglichkeiten meiner Tennisschule

Es existieren zahlreiche Trainingsmöglichkeiten für die Grundschläge Vorhand und Rückhand. Nehmen Sie sich generell ein bestimmtes Ziel vor und arbeiten Sie daran.
Zum Beispiel können beide Tennisspieler Vorhand cross schlagen und darauf achten, früh zu treffen und rechtzeitig auszuholen. Ziehen Sie eventuell Ihren TENNISLEHRER hinzu zwecks korrekter Ausführung. Wenn Sie den technischen Ablauf Ihres Schlages trainieren wollen, sollten Sie immer im mässigem Tempo, ohne Druck und mit wenig Laufarbeit trainieren. Fortgeschrittene Tennis Spieler werden ab und zu ihre Schläge auch aus dem Laufen oder mit bestimmten Bewegungs- oder Plazierungsvorgaben üben wollen.
Als Tennistrainer werde ich den Tennis Turnierspielern ein Situations-Training vermitteln, bei dem die verschiedenen Schlagarten unter Simulierung eines Spielzuges geübt werden.

Trainingsformen für Vorhand und Rückhand sind zum Beispiel:

  • Beide Vorhand cross
  • Beide Rückhand cross
  • Longline-Spiel, A spielt Rückhand, B Vorhand
Tennislehrer im Training

Tennislehrer: wie schwinge ich bei beidhändiger Rückhand korrekt aus?

Damit diese simplen Formen nicht zu langweilig werden, erhöhen Sie nach einer Weile den Schwierigkeitsgrad, indem Sie Spezialschläge einbauen. Sie können etwa jeden zweiten Schlag Topspin, d.h. mit Vorwärtsdrall, spielen oder sich vornehmen, immer wieder einmal einen Stop auf den Mainzer Tennisplätzen einzustreuen. Kleine Wettbewerbe erhöhen ebenfalls die Spielfreude. Zählen Sie, wie oft Sie hin- und herspielen können. Oder spielen Sie Punkte in der Hälfte des Feldes aus. (Bei Cross-Übungen die diagonal gegenüberliegenden Hälften nehmen). Zählen Sie wie im Tischtennis, bis 11, 15 oder 21.
Eine hervorragende Übung um Schlagen aus dem Lauf und der Verbesserung der Kondition ist das sogenannte „Hosenträger“-Training. Hier spielt ihr Tennislehrer oder Trainingspartner nur longline, der andere nur cross, wodurch eine hosenträgerförmige Ballfolge entsteht.

Tennistrainer Übungen

Zählen Sie die Anzahl der „Hosenträger“, die Sie schaffen, ohne den Ball zu verschlagen. Wer besonders hart trainieren will, lässt das Doppelfeld gelten oder spielt ganz ohne Begrenzung, d.h. jeder Ball, gleichgültig wo er landet, muss erlaufen werden. Dieses Training wird auch häufig vor dem Tennisdoppel angewendet. Voraussetzung für alle diese Übungsformen ist natürlich, dass Sie den Ball auf Vor- und Rückhand relativ sicher von Grundlinie zu Grundlinie spielen können.
Für die Anfängerin wollen wir nun das schrittweise Vorgehen beim Erlernen der Grundschläge beschreiben. Beachten Sie bitte, daß dies keine Anleitung für nur eine oder wenige Stunden ist. Je weiter Sie vorankommen, umso schwieriger wird das Erreichen der nächsten Stufe. Wichtig ist, dass Sie keinesfalls zu schnell vorangehen.
Zwischen dem ersten Versuch und dem Beherrschen eines sicheren Grundlinien-Ballwechsels liegen Monate, oft Jahre. Das soll Sie aber nicht abschrecken. Gerade die Tatsache, dass man immer lernen kann und immer neuen Herausforderungen begegnet, macht Tennis so interessant!Doppel-Training
Im folgenden gehen wir davon aus, dass Sie bereits fleißig Ballgewöhnungsübungen betrieben und sich mit der Theorie der Schlagtechnik vertraut gemacht haben.

  1. Üben Sie den gesamten Bewegungsablauf vor einem Spiegel, bis ein flüssiger Ablauf erreicht ist, gerne auch unter Aufsicht Ihres Tennis Trainers.
  2. Besorgen Sie sich einen Softball (Schaumgummiball) in einem Sporthaus oder einer Tennisschule, und schlagen Sie diesen langsamen Ball gegen eine beliebige Wand (Garage, Hauswand), wobei Sie sich wieder auf den korrekten Ablauf des Schlages konzentrieren.
  3. Nehmen Sie einen richtigen Tennisball, und stellen Sie sich einige Meter vor einer Wand, am besten vor einer eigens für solche Zwecke gedachten Ballwand eines Tennisclubs auf. Lassen sie den Ball mit ausgestrecktem linken Arm vor dem Körper fallen. Nachdem er aufgesprungen ist, schlagen Sie ihn gegen die Wand und fangen ihn dann wieder auf. Üben Sie solange, bis ihr „Timing“ sitzt, d.h. bis Sie ohne Hast schlagen und sich voll auf die Bewegung konzentrieren können.
  4. Als nächstes versuchen Sie, einige Schläge hintereinander zustande zu bringen. Wenn das Tempo zu hoch wird und Sie den Ball nicht mehr kontrollieren können, stoppen Sie und beginnen von neuem.
  5. Ab jetzt brauchen Sie einen Tennis Partner oder Tennistrainer. Gehen Sie auf den Tennisplatz, und lassen sie sich Bälle aus wenigen Metern Entfernung zuwerfen. Halten Sie sich beide auf einer Seite des Platzes auf, beziehen Sie das Netz später ein. Lassen Sie sich den Ball immer schräg nach außen anwerfen, so daß er auf gar keinen Fall auf Sie zu springt.
  6. Ihr Tennislehrer oder Partner geht auf die andere Seite des Tennisnetzes und wirft Ihnen die Bälle zu. Versuchen Sie, so zu schlagen, dass sie den Ball auffangen kann. Überprüfen Sie immer wieder den technischen Ablauf Ihres Schlages, und überhasten Sie nichts.

Tennis: Varianten der Grundschläge

Tennisschule: der Lob

Das Ziel bei einem Lob besteht darin, eine hohe Flugbahn des Balles zu initiieren, um einen am Tennis Netz stehenden Gegner zu überwinden. Diese Flugbahn muss genügend Länge besitzen, um ein Erlaufen des Balles schwierig, wenn nicht unmöglich zu machen.
Der Schlagablauf beim Lob gestaltet sich wie beim Grundschlag, nur dass entsprechend der Zielsetzung der Schläger steiler nach oben geschwungen und die Schlagfläche geöffnet wird, um die Richtung des Balles zu beeinflussen.
Wird die Schlagfläche sehr stark geöffnet, erhält der Ball Rückwärtsdrall. Man spricht dann von einem Slice-Lob.
Bleibt die Schlagfläche nahezu senkrecht und wird die Höhe des Tennisballes nur durch eine besonders steile, gerissene Schlagbewegung erzeugt, erhält der Ball starken Vorwärtsdrall. Es entsteht ein Topspin-Lob. Ihre regionale Tennisschule kann Ihnen dies demostrieren. Dieser Schlag ist schwer zu „timen“ und wird besonders von den Tennisprofis geschätzt. Er springt nach dem Aufprall unangenehm schnell nach hinten weg und ist daher kaum zu erlaufen.

Tennistrainer: der Stop

Der Stop ist ein äußerst wirkungsvoller Ball im Damentennis. Seine Zielsetzung ist, dem gegnerischen Schlag die Fahrt zu nehmen und den Ball in relativ langsamen Tempo sehr kurz hinter das Netz zu spielen. Stops verlangen sehr viel Ballgefühl. Selbst Ihr TENNIS TRAINER wird mit diesem Schlag von Zeit zu Zeit Probleme haben. Das Besondere an dieser Schlagbewegung ist ihr zeitlicher Verlauf. Zunächst wird der Schläger zurückgenommen wie beim normalen Grundschlag, um dem Gegner die Absicht nicht zu früh anzuzeigen (verdecktes Schlagen). Sodann wird nicht etwas beschleunigt, sondern mit einer stark verlangsamten Bewegung von oben nach unten gegen den Ball geschlagen, ähnlich wie beim Slice. Eine starke Handgelenksdrehung im Moment des Ballkontaktes verleiht dem Ball Rückwärtsdrall und nimmt ihm die Fahrt.


Demonstration eines Stops: „Ihr“ Tennislehrer Jürgen Melzer, Wimbledon Sieger im Doppel und ehemaliger Top Ten Spieler, zeigt den Bewegunsablauf.

Der Return

Return ist die Bezeichnung für den Rückschlag auf das Service des Gegners. Das Ziel besteht hierbei darin, den Ball lang und sicher zurückzuspielen. Da Spieler mit harten Aufschlägen dem Returnierenden nur wenig Zeit zur Reaktion und Schlagvorbereitung lassen, muss in diesem Falle die Ausholbewegung stark verkürzt werden. Zwecks Demonstration sprechen Sie Ihren Tennislehrer in Mainz an. Ein schnelles und energisches Schwingen gegen den Ball mit festem Handgelenk ist nötig, um den Ball sicher zu spielen. Oft genügt es bereits, den Ball mit einer verkürzten Slice-Bewegung abzublocken.

Aufschlag

Anmerkung: richtiges Aufwärmen und Dehnen vor dem Aufschlag sind unabdingbar!
Die Ausgangsstellung beim Aufschlag sieht folgendermaßen aus: Stellen Sie sich, je nachdem ob Sie von links nach rechts oder von rechts nach links aufschlagen wollen, etwa einen Meter seitlich von der Mitte an der Grundlinie auf. Ihre Körperstellung ist deutlich seitlich, beim Schlagen von der „Vorteilsseite“ (links) mehr als von der „Einstandsseite“ (rechts). Der linke Fuß steht direkt hinter der Grundlinie und zeigt mit der Spitze etwa zum rechten Netzpfosten. Der rechte Fuß steht schulterbreit entfernt dahinter, die Fußstellung verläuft etwa parallel zur Grundlinie. Die linke Hand mit dem Ball liegt in Brusthöhe am Schlägerherz, die rechte Hand umfasst den Tennisgriff mit Rückhandgriffhaltung und befindet sich zwischen Hüft- und Brusthöhe. Der Schlägerkopf ist dadurch nach vorne gerichtet. Das Körpergewicht ruht auf dem linken vorderen Bein.

Die Griffhaltung

Für den Aufschlag verwendet man normalerweise den Rückhandgriff. Diese Haltung bereitet aber vor allem Anfängern Schwierigkeiten und ist eigentlich nur nötig, wenn dem Ball viel Drall verliehen werden soll. Für einen schwungvollen, mit leichtem Drall geschlagenen Ball empfehlen wir Ihnen eine Griffhaltung, die zwischen Vorhandgriff und Rückhandgriff liegt. Finden Sie selber heraus, wie Ihnen der Schläger am besten in der Hand liegt. Tendieren Sie aber mehr zum Rückhandgriff.
Anfänger, die zunächst weniger auf sicheres Plazieren als auf Erlernen des Schlagrhytmus Wert legen, können zu Anfang den Vorhandgriff nehmen. Sobald die Bewegung einigermaßen sitzt, wechseln Sie zu einem wie oben beschriebenen Mittelgriff und gehen dazu über, den Ball mit leichtem Drall von links unten nach rechts oben zu schlagen.

 

Topspin Vorhand

Tennisschule Spezialschläge

Zielsetzung bei dieser Schlagform ist die Übertragung einer hohen Vorwärtsrotation auf den Tennis Ball beim Schlag. Ihr Tennistrainer demonstriert dies. Daraus ergibt sich, dass die Aufwärtsbewegung stark betont werden muss. Der Topspinschlag hat zum Grundschlag folgende wesentliche Unterschiede beim Tennis:

  • Nach Beendigung des oberen Teils der Ausholbewegung wird der Schläger noch mehr abgesenkt und der Körperschwerpunkt nach unten verlagert (starkes Beugen der Knie.)
  • Es erfolgt eine explosive Streckung der Beine während der Schlagbewegung, um die Aufwärtsbewegung zu verstärken, dabei geht der Hauptabdruck vom rechten hinteren Bein aus. Ihr Tennis Trainer demonstriert dies.
  • Der Tennis Schläger wird in einer steilen Aufwärtsbewegung gegen den Ball gebracht, der eine starke Rotation erhält („bürsten“ des Balles), der Arm ist nicht notwendigerweise gerade (kann auch angewinkelt sein), die Beine strecken sich voll.
  • Der Ausschwung verläuft steil nach oben.

Slice Vorhand

Zielsetzung dieser Schlagform ist die Übertragung einer Rückwärtsrotation auf den Ball beim Schlag in der Tennisschule. Daraus resultiert, daß der Ball in einer Abwärtsbewegung getroffen werden muß. Die wesentlichen Unterschiede zum Grundschlag:

  • Der Schlagarm beim Tennis wird während der Ausholbewegung leicht angewinkelt, der Schläger wird nicht abgesenkt.
  • Der Schläger geht flüssig in die Schlagbewegung über.
  • Der Schläger wird mit nicht zu geringer Beschleunigung nach vorne unten durch den Treffpunkt geschwungen, wobei der Ball Rückwärtsrotation erhält. Mats Wilander war ein Meister darin.
  • Der Ausschwung erfolgt zunächst in die Richtung der Schlagbewegung nach vorne unten und geht dann in eine natürliche Vorwärts-Aufwärtsbewegung über.

Tennislehrer Tipps und Tricks für Damen

tennisschule-mainzSchwierigkeiten bereitet zu Anfang erfahrungsgemäß das Öffnen des Handgelenks. Zur Erläuterung: Ein geöffnetes Handgelenk ist zusammen mit der korrekten Vorhand-Griffhaltung die Voraussetzung dafür, daß der Ball vor dem Körper in die gewünschte Richtung gespielt werden kann. Geöffnet bedeutet, daß das Handgelenk nach hinten geneigt ist. Noch deutlicher: Sie halten beim Tennis Ihre Hand ähnlich, wenn Sie ein Auto anschieben. Stellen Sie sich einen halben Meter entfernt von einer Wand auf, und legen sie Ihre Handfläche dagegen. Wenn Sie das gleiche mit dem Tennisschläger machen, muß die Schlagfläche absolut plan (eben, flach) an der Wand in Wimbledon aufliegen.
Wer zu früheren Zeiten noch Teppiche ausgeklopft hat, dem sollte die Bewegung , die es braucht, um den Schläger senkrecht zur Schlagrichtung (plan zum Teppich) nach vorne zu bringen, noch in Erinnerung sein. Sehr schön ist dies bei den French Open in Paris zu sehen.
Achten Sie streng auf diese Handgelenkstellung! Sie öffnen das Handgelenk in dem Moment, da Sie den Schläger zurücknehmen, und lassen es während des Schlagablaufes bis zum Treffen des Balles in dieser Stellung. Erst in der Ausschwungphase sollten Sie die geöffnete Stellung lösen, ohne es zu forcieren.

Tennistrainer Mainz

Am Anfang wird Sie diese Haltung vielleicht anstrengen, aber mit der Zeit, wenn Ihr Schlag flüssiger und schwungvoller ist, werden Sie sich daran gewöhnen. Achten Sie außerdem streng darauf, daß der Schlägerkopf nicht „hängt“, d.h. nach unten zeigt, während Sie durchschwingen.
Ein häufig auftretender Fehler in der Schlagbewegung beim Tennissport ist auch das fehlende Absenken des Schlägers, am Ende der Ausholbewegung. Damit wird es unmöglich, den Ball korrekt von unten nach oben zu treffen. Die einige Möglichkeit, mit einer solchen Schlagführung den Ball über das Tennisnetz zu befördern, besteht darin, die Schlagfläche im Treffpunkt stark nach hinten zu kippen, was von vielen Tennisspielern automatisch getan wird. Dabei geht jedoch die Kontrolle über den Schlag verloren. Gründe für das fehlende Absenken sind zu spätes Ausholen sowie das häufig anzutreffende subjektive Gefühl, den Schläger mit dieser Zugbewegung nach vorne unten besser beschleunigen zu können, als mit einer Vorwärts-Aufwärtsbewegung.Tennis-Vorhand

Holen Sie also von Anfang an rechtzeitig aus! Achten Sie streng darauf, dass Sie den Schläger immer „unter den Ball“ absenken und nach vorne schwingen. Wenn Sie Probleme haben, spielen Sie einige Minuten lang jeden Ball mindestens drei Meter hoch über das Netz und konzentrieren Sie sich auf das Heben des Balles. Wenn Sie im Durchschwung Ihre Schlagfläche ein wenig mehr senkrecht, wie es John McEnroe und Jimmy Connors taten, und halten den Rest der Bewegung bei. Das Ergebnis ist eine mit korrekter Schleifenbewegung geschlagene Vorhand.

Tennisschule: mit Tennis Trainer erfolgreich spielen lernen

Prinzipien der Schlagbewegung beim Tennis

Stellen wir die Zehntausend-Dollar-Frage: Was sind die zugrundeliegenden Prinzipien eines jeden Schlages beim Tennis? Nun, zunächst wird eine Ausholbewegung mit entsprechender, seitlicher Körperdrehung vorgenommen, die dann flüssig in eine Zuschlagbewegung mit einer Gewichtsverlagerung des Körpers in den Schlag (in Schlagrichtung) übergeht.

Tennistrainer bei der Vorhand

Meine Tennisschule bei der Demonstration des Vorhand

Meine Tennisschule innerhalb dieser Schlagphase liegt kurz vor dem Treffpunkt die entscheidende Phase des Schlages. Bei korrekter Ausführung entsteht hier das Gefühl des „Ballführens“, in dem die Spielerin zur optimalen Kontrolle des Balles und Erreichen der vorgesehenen Schlagrichtung die Bewegung so lange wie möglich nach vorne in die Richtung laufen läßt, die der Ball nehmen soll.

Tennisschule: richtiges Timing zählt

Grundsätzlich unterscheiden wir drei Grundschläge: Vorhand, Rückhand und Aufschlag – sowie drei Verbindungsschläge (Netzspiel) – Vorhand- und Rückhandvolley und Schmetterball. Wir werden im folgenden die einzelnen Schritte der Bewegungsausführung den entsprechenden Phasen des Schlages zuordnen:

Der Übersichtlichkeit haben nennen wir:
• die vorbereitende Phase VOR
• die entscheidende Phase ENT und
• die Ausschwungphase AUS

Tennis Trainer in der Therorie


In der Vorbereitungsphase sind, wie bereits erwähnt, gewisse individuelle Abweichungen erlaubt, die aber keinesfalls gegen biomechanische Grundsätze verstoßen dürfen, sich also stark an dem beschriebenen Idealablauf orientieren müssen. Die entscheidende Phase bezieht sich auf alle Aktionen unmittelbar vor dem Ballkontakt.. Hier muss der Spieler alle Bewegungen exakt wie vorgeschrieben ausführen, um den Tennisball kontrollieren zu können. Die Ausschwungphase ist die natürliche Fortsetzung der Schlagbewegung und ergibt sich notwendigerweise aus den beiden vorangegangenen Phasen meiner Tennisschule.

Tenniscoach verbessert

Von großer Bedeutung ist die flüssige Aneinanderreihung aller beschriebenen Bewegungsteile. Es sollten niemals Pausen entstehen. Alle Anweisungen auf dem Tennisplatz, die im folgenden gemeinsam unter einem Punkt aufgeführt sind, dem Tennistrainer, müssen denn auch gemeinsam (oder unmittelbar in der angegebenen Reihenfolge) durchgeführt werden.
Die Bewegungsgeschwindigkeit erläutert ihr Tennistrainer in einem späteren Abschnitt. Im übrigen möchten wir noch einmal daran erinnern: Sämtliche Anweisungen im Kapitel „Technik“ beziehen sich auf Rechtshänder. Linkshänder denken bitte spielverkehrt beim Tennis in Mainz.

Grundschläge in der Tennisschule
Die Ausgangsstellung ist eine Art Grundstellung, in der sich die Spielerin bereithält, dem ankommenden Tennisball entgegenzulaufen. Sie ist also für Vor- und Rückhand gleich, da man sich erst in dem Moment, da man die Richtung des Balles erkennt, aus dieser Stellung löst und die Schlagbewegung einleitet.
Die Position dieser Ausgangsstellung befindet sich gewöhnlich kurz hinter der Grundlinie, ergibt sich aber immer aus dem Spielverlauf. Manchmal besitzt man jedoch nicht die Zeit, diese Stellung in aller Ruhe einzunehmen. Dennoch sollte man auch bei schnelleren Ballwechseln der Tennis Trainer zumindest kurz in die Ausgangsstellung zurückkehren können. Voraussetzung dafür ist allerdings, daß sie Ihnen in Fleisch und Blut übergeht und Sie nicht lange darüber nachdenken müssen.

Übungen
Üben Sie also die Ausgangsstellung in Mainz in ihrer Tennisschule! Sie ist äußerst wichtig für eine schnelle Reaktion auf den Ball und wird nur allzu häufig vernachlässigt. Viele Freizeitsportler fühlen sich denn auch nicht wohl in ihrer Haut, wenn sie die Tennisprofis „immitieren“ sollen, und bevorzugen eine „lässige“ Haltung.
Nun, zugegeben: Sie müssen nicht wie ein nervöses Rennpferd mit den Hufen schnarren, um schnell am Ball zu sein, so wie es sich bei manchen Berufsspieler sicher optisch ausnimmt. Aber: Stellen Sie sich immer mit gebeugten Knien und nach vorne verlagertem Gewicht auf die Fußballen, halten Sie den Schlägerkopf vor Ihre Brustmitte, auf Griffstärke achten, (wobei die Hände etwa in Hüfthöhe sind), und ducken Sie sich leicht.
Aus dieser Position ergibt sich, eine gewisse Körperspannung des Tennislehrers vorausgesetzt, jederzeit startbereit. Stützen Sie nun den Tennisschläger mit der freien Hand am Schlägerherz, und wählen sie die Griffhaltung, die Ihnen weniger sympathisch ist. So machen es ebenfalls ein Roger Federer, Rafael Nadal wie auch Boris Becker, auf Eurosport zu sehen. Ein Umgreifen zum „Lieblingsgriff“ geht im Notfall schnell vonstatten!
Wichtig: zwischen Unterarm und Tennisschläger entsteht ein stumpfer Winkel, den Sie später auch beim Schlag beibehalten sollten. Das Handgelenk darf auf keinen Fall „hängen“.